Nudeln haben etwas so Erstaunliches, nicht wahr? Sie sind eines der beliebtesten Lebensmittel der Welt und werden in so vielen verschiedenen Küchen und Gerichten verwendet.

Denn nichts ist besser als hausgemachte Ramen-Nudeln aus einer großen Schüssel mit dampfender, cremiger Brühe zu schlürfen, während man in der gemütlichen Lieblingsdecke eingewickelt ist.

Diese vegane Ramensuppe ist leicht von dem Original abgewandelt, ist aber genauso lecker, vegan, glutenfrei und ohne Tofu.

Der Post hier scheint sehr lang und das Rezept kompliziert, aber in Wirklichkeit ist alles sehr einfach und nicht die ganze eingegebene Zeit ist aktive Arbeitszeit. Okay, ab und an sollte man kurz ein Auge in die Küche werfen. 🙂

Vegane Ramensuppe

Ohne eine aromatische Brühe kann man einfach keine große Schüssel mit veganen Ramen-Nudeln haben. Ramenbrühe kann auf viele verschiedene Arten hergestellt werden, für die vegane Version, haben wir Gemüsebrühe mit Ingwer, Zwiebeln, Knoblauch und getrockneten Shiitake-Pilzen verwendet.
Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit2 Stdn.
Gesamt2 Stdn. 30 Min.
GerichtSuppe
Land & RegionAsiatisch
DietVegan
TagsGlutenfrei, Ramen, Ramensuppe, vegan, vegane Ramen, vegane Ramensuppe

Equipment

Zutaten

  • 200 g Reisnuddeln
  • 2 Zwiebelngroß
  • 2 Knoblauchzehengroß
  • 6 Shitake-Pilze
  • Ca. 3 cm Ingwer
  • 3 Pak Choi
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 MungobohnensprossenHandvoll
  • 2 Stangensellerie
  • 2 EL Misopastehelle
  • 1 EL Soja- oder Tamarisauce
  • Zitronen – oder Limettensaft
  • ½ TL ChiliflockenOptional
  • 1,5 l Wasser oder Gemüsebrühe
  • Salz und Pffefer

So wird’s gemacht

  • Die Shiitake-Pilze in heißem Wasser einweichen und für mindestens 15 Minuten aufquellen lassen.
  • Nach dem Aufquellen die Shiitake-Pilzen von der Flüssigkeit abtropfen, etwas ausdrücken, in Scheiben schneiden und scharf anbraten. Die Pilze beiseite stellen.
  • Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer fein schneiden und der gleichen Pfanne kurz sautieren.
  • Nun ein Löffel Misopaste in die Pfanne geben und leicht anbräunen.
  • Anschließend mit ca. 1/4 Liter Wasser ablöschen. Verwendet einen Schneebesen oder einen Holzlöffel, um eventuell am Boden des Topfes haftende Gemüseteile abzulösen und um den Geschmack der Brühe zu verbessern. Dann kurz aufkochen lassen.
  • Wenn die Brühe einmal aufgekocht ist, die restliche Flüssigkeit mit der Sojasauce und die angebratenen Shiitake-Pilze zugeben. Gegebenenfalls die Brühe in einen größeren Topf verfrachten.
  • Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und den Topf mit einem Deckel abdecken. Bei niedriger Temperatur mindestens 1 Stunde köcheln lassen, optimal sind aber 2-3 Stunden, dabei gelegentlich umrühren. Je länger es kocht, desto mehr wird sich der Geschmack vertiefen und entwickeln.
  • Ungefähr eine halbe Stunde vor dem Servieren nochmals abschmecken, mit Gewürzen und Misopaste etwas nachjustieren und das restliche Gemüse hinzufügen.
  • Das Gemüse kann auch frisch direkt auf dem Teller serviert werden, ohne es aufzukochen.
  • Die Reisnudeln für mindestens 10 Minuten in kaltem Wasser aufquellen lassen und zum Schluss zu der fertigen Brühe geben, damit sie warm werden.
  • Wird die Suppe einschließlich der Nudeln warm in Schraubgläser abgefüllt, hält sie sich mindestens eine Woche lang frisch im Kühlschrank.
  • Guten Appetit 🙂

Hat dir das Rezept gefallen, oder hat es nicht so geklappt, wie du wolltest? Wir freuen uns über dein ehrliches Feedback zu diesem Rezept.

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Zum Mitnehmen:

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass dieses Rezept hier etwas anders als das Original erscheint. Abgesehen davon, dass diese Version vegan ist, wir keine Ramennudeln sondern einfache Bandreisnudeln verwendet haben, die Brühe nicht gefiltert wird und es keinen Tofu beinhaltet, haben wir nicht so viel anders gemacht. 😉 

Die Shiitake-Pilze mit ihrem Umami-Geschmack passen hier perfekt und sind das ganze Jahr über getrocknet leicht zu finden. Alternativ könnt ihr dafür natürlich auch einige, frische, geschnittene Wildpilze verwenden oder nach Wunsch auch beides nehmen und so beim Anbraten mit den eigenen Aromen die Brühe bereichern.

Wir sind keine Tofu Fans und keins zu nehmen war eine bewusste Entscheidung. Wenn euch Tofu schmeckt und er euch gut bekommt, mariniert gerne einige Stückchen mit Misopaste und Sojasauce und bratet es gut an.

Wenn ihr nicht so viel Zeit habt könnt ihr auch Gemüsebrühe statt Wasser nehmen, dann müsst ihr die Suppe nicht so lange köcheln lassen. Jedoch hängt der Geschmack dann stark von der verwendeten Gemüsebrühe ab.

Die Mengenangaben können leicht angepasst werden, genauso wie ihr es mögt und braucht.

Die Brühe kann auch als Vorrat lange im Voraus vorbereitet werden. Abgefüllt in Schraubgläsern hält sich mindestens eine Woche lang im Kühlschrank oder sogar bis zu 3 Monate eingefroren. Beachtet nur, dass die Gläser nicht komplett voll sind, denn die Flüssigkeit dehnt sich beim Einfrieren aus und das Glas springt.

Viel Erfolg und vergesst nicht eure Ergebnisse und Präferenzen mit uns zu teilen. 🙂

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