Getränkekartons sind trotz 100%-tiger Recyclebarkeit nicht ökologisch, da nur ein Teil  der einmal gebrauchten Menge an Getränkeverpackungen recycelt wird.

Laut Tetra Pak Standards bestehen rund 75 Prozent des Verpackungsmaterials  aus langen, starken Papierfasern, die mehrfach recycelt werden können. Die dünne Schicht aus Polymeren – oder Kunststoffen – in Tetra Pak Getränkekartons kann mit anderen Polymeren vermischt und zu neuen Produkten wie Dachziegeln, Kisten, Kartons und mehr verarbeitet werden.

Es ist sehr wichtig zu wissen wie und wo die Getränkekartons zu entsorgen sind. Ein Getränkekarton besteht in der Regel aus Pappe und Plastik, daher gehört die Verpackung weder in die Papiertonne noch in den Restmüll. Diese Verbundverpackung (Pappe und Plastik) wird am besten klein gemacht und in der gelben Tonne entsorgt so nimmt er weniger Platz weg, hat geringeres Gewicht und es wird weniger Energie zum Transport verbraucht.

Über neun Milliarden Getränkekartons werden jährlich in Deutschland verkauft. Den großen Produzenten Tetra Pak, SIG und ELOPAK zufolge sollen die Verpackungen zu 70 Prozent recycelt werden. Umweltverbände zweifeln schon länger an dieser Quote.

Sind die Getränkekartons sicher?

Bei der Produktion kann es zur Verunreinigung kommen. 2005 wurde in einigen H-Milch Packungen die Chemikalie ITX (Isopropylthioxanthon) gefunden. 2006 haben die Hersteller Tetra Pak und ELOPAK laut eigenen Angaben neue Druckfarbenrezepturen eingeführt, die auf die Verwendung von ITX verzichten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Mikroplastik vom Verpackungsmaterial in den Inhalt und somit direkt in die menschliche Nahrungskette gelangt. Es wurden Polymere wie Polyethylen und Polyolefine gefunden.

Pfand auf Getränkekartons?

Viele Politiker und Produkthersteller (Milch-und Safthersteller)  sind gegen den Vorschlag Pfand auf Milchverpackungen, Weinflaschen und  Saft zu erweitern.

Die Änderung im Verpackungsgesetz, die ab dem 01.01.2019 in Kraft getreten ist, soll dafür sorgen, dass die Verpackungen umweltgerechter verwertet werden und die Kosten fairer verteilt werden.

Zum Mitnehmen:

ab dem 01.01.2019 gibt es ein neues Verpackungsgesetz was für die umweltgerechte Verwertung und faire Kostenverteilung bei der Entsorgung der Produkte sorgen soll.

Vorteile der Nutzung von Getränkekartons:

  • Sie sind ist leichter als Glasflaschen.
  • Getränkekartons benötigen weniger Volumen als Flaschen, die in Kästen gestapelt werden.
  • die Getränkekartons mit Alufolie sind Licht und Sauerstoff undurchlässig, dadurch bleiben die Vitamine für eine Weile in der Verpackung.

Nachteile der Nutzung von Getränkekartons:

  • Getränkekartons sind trotz vollständiger Recyclebarkeit nicht ökologisch.
  • die Getränkekartons sind undurchsichtig und im Fall von Verfallserscheinigungen ungünstig.
  • kohlensäurehaltige Getränke werden aufgrund des starken Druckes nicht in Getränkekartons gefüllt.
  • Bei der Produktion kann es zur Verunreinigung kommen. 2005 wurde in einigen H-Milch Packungen die Chemikalie ITX (Isopropylthioxanthon) gefunden. 2006 haben die Hersteller Tetra Pak und ELOPAK laut eigenen Angaben neue Druckfarbenrezepturen eingeführt, die auf die Verwendung von ITX verzichten.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass Mikroplastik vom Verpackungsmaterial in den Inhalt und somit direkt in die menschliche Nahrungskette gelangt. Es wurden Polymere wie Polyethylen und Polyolefine gefunden.

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