Ein kurzer Scan in der Speisekammer: wir konnten eine Zwiebel, etwas Knoblauch und ein wenig Curry-Paste finden und plötzlich wurde das Lebensmittelhirn lebendig und alles wurde gerade orange.

Die Karotten sind ein besonderes Gemüse, welches in vielen Gerichten mit gesundheitsfördernden Eigenschaften überzeugt. Wir lieben diese vegane Karottensuppe und machen sie immer wenn wir nicht wissen was wir essen wollen. 😉

Die orangenen Rüben machen sich nicht nur gut für Suppen wie diese vegane Karotten-Ingwersuppe, sondern auch für Karottenpaste, Karottenbrot, gebacken, als Chips und vieles mehr.

Vegane Karotten – Ingwersuppe

Die vegane Karotten-Ingwersuppe ist unglaublich lecker, vegan, glutenfrei, schnell zubereitet, sättigend und fruchtig cremig. Für die Zubereitung braucht ihr einen großen Topf und einen Pürierstab.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Gesamt45 Min.
GerichtSuppe
Land & RegionIndisch, orientalisch
DietVegan
TagsGlutenfrei, Karotten, Karottensuppe, vegan
Portionen: 4

Equipment

  • Topf
  • Pürierstab
  • Servierschalen

Zutaten

So wird’s gemacht

  • Die Karotten werden geschält, in größere Scheiben geschnitten und in einen Topf zum anbraten gegeben.
  • Zwiebeln grob schneiden und langsam mit den Knoblauchzehen sowie dem Ingwer in Sonnenblumenöl kurz angebraten.
  • Nach dem Anbraten werden alle restlichen trockenen Zutaten/Gewürze dazu gegeben, zum Schluss die Gemüsebrühe in dem Topf mit einrühren.
  • Für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze auf der Herdplatte köcheln lassen, gelegentlich umrühren und nachschauen ob sich genug Flüssigkeit im Topf befindet. Gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen.
  • Wenn das Gemüse gar gekocht ist, mit einem Pürierstab fein pürieren und servieren.
  • Guten Appetit 🙂

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Zum Mitnehmen:

Die Farbe der Karotten-Ingwersuppe kann oftmals sehr variieren, von hell orange bis rotlich orange. Dies ist sowohl von der Jahreszeit als auch von der Qualität des Gemüses abhängig.

Es ist sehr wichtig die Karotten mit Fett anzubraten, weil das Carotin fettlöslich ist und vom  Körper nur dann aufgenommen werden kann wenn Fett dabei ist. Hier sollte man nicht an Öl sparen, aber auch nicht übertreiben. 🙂

Wolltet ihr schon immer etwas mehr über Karotten wissen? 😉 Dafür haben wir für euch ein paar interessante Informationen zusammengestellt.

Die Karotte (Daucus carota subsp. sativus) oder auch bekannt als Möhre ist eine zweijährige krautige Pflanze, wird aber außer zur Samengewinnung nur einjährig kultiviert.

Von dieser Gemüsepflanze wird fast ausschließlich die Pfahlwurzel genutzt.

In der Pfahlwurzel werden Reservestoffe gespeichert. Die Pfahlwurzel besteht aus der Krone (Kopf), der Rinde (Bast), der Korkschicht, dem im Innern gelegenen Mark (dem „Holzteil“) und von ihr gehen Adventivwurzeln aus.

Die Rübe kann je nach Sorte lang, halblang, kurz, zylindrisch, kreisel- oder kegelförmig mit je spitzen oder stumpfen Enden sein. Farbvarianten sind hell- oder dunkelrot, orangefarben, weiß und violett. Alle Karotten, aber besonders violette und schwarze Karotten werden in der Lebensmittelindustrie gerne als Farbstoff verwendet. Wenn ihr also das nächste Mal ein Blaubeereis löffelt, ist aller Wahrscheinlichkeit nach die Farbe nicht von den wenigen darin enthaltenen Blaubeeren. 😉 

Die Bezeichnung Karotte oder Möhre für die Pflanze wie auch die Rübe ist regional unterschiedlich.

Karotten bestehen wie die meisten Gemüse fast zu 90 Prozent aus Wasser. Trotz der natürlichen Süße der Karotten sind sie sehr kalorienarm. 

Sie sind besonders reich an Carotin eine Vorstufe von Vitamin A.

Von allen Gemüsearten enthalten Karotten eigentlich am meisten Carotin, das darin sowohl in Form von Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) vorkommt. Vitamin A ist unter anderem wichtig für die Sehfähigkeit, insbesondere das Nachtsehen, aber auch das Immunsystem und das Zellwachstum.

Je nach Sorte kann der Carotingehalt zwischen 5 und 30 Milligramm je 100 Gramm Karottengemüse variieren.

Beim Einkauf im Vorrat es ist wichtig diesen richtig zu lagern. Am besten wäre in einer Sandkiste im Keller oder einem kühlen, dunklen Raum. Für den alltäglichen Gebrauch können die Karotten im Kühlschrank im Gemüsefach ohne Plastik in einem feuchten Tuch eingewickelt  am besten aufbewahrt werden. Vorher sollte man das Grüne abschneiden.

Rohe Karotten können schneller sättigen als gekochte. Rohe Karotten sind auch für die Eisenbildung im Körper zuständig.

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