Pudding ist irgendwie ein Dessert was zu jeder Jahreszeit mit kleinen Anpassungen passt.

Im Winter schmeckt  er uns am besten warm mit etwas Zimt und Bratapfel. Im Gegensatz dazu im Frühling oder Sommer mit bunten Früchten, die mit ihrer Farbe und frischem leicht süßen und säuerlichen Geschmack den einfachen Pudding zu etwas besonderem machen.

In diesem Post präsentieren wir euch unseren Versuch zu veganem Vanillepudding mit roten Früchten.

Veganer Vanillepudding mit roten Früchten

Dieser vegane Pudding schmeckt mindestens genau so gut wie die klassische Variante mit Milch. Die Kombination mit roten Früchten sorgt für eine wahre, frische Geschmacksexplosion.
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit15 Min.
Gesamt20 Min.
GerichtDessert
DietVegan
TagsPudding, veganer Vanillepudding mit roten Früchten

Equipment

Zutaten

  • 70 g Maisstärke oder 2 Packungen Vanillepudding
  • 700 ml pflanzliche Milch
  • 80 g Zucker
  • 300 g rote Früchte
  • 1 TL Vanillepaste

So wird’s gemacht

  • Die Maisstärke oder das Vanillepuddingpulver in einem Topf mit 100 ml pflanzlicher Milch mit dem Schneebesen zügig einrühren, so dass sich keine Flocken bilden.
  • Den Zucker, die Vanillepaste und die restliche Flüssigkeit dazu geben und auf der Herdplatte auf Stufe 1 für ca.10 Minuten ohne Pause rühren.
  • Das ständige Rühren hilft, dass nichts auf dem Boden vom Topf kleben bleibt.
  • Der Pudding ist dann fertig, wenn die Flüssigkeit dick wird.
  • Die roten Früchte / Beerenfrüchte in einen Mixer geben und zerkleinern. Dazu noch den gekochten, noch warmen Pudding geben und kurz durchmixen bis die Masse homogen bzw. gleichfarbig wird.
  • Der Pudding kann warm oder nach 2 Stunden Ruhezeit zum Genießen serviert werden.
  • Guten Appetit 🙂

Hat dir das Rezept gefallen, oder hat es nicht so geklappt, wie du wolltest? Wir freuen uns über dein ehrliches Feedback zu diesem Rezept.

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Zum Mitnehmen:

Für diese pinke, leckere Puddingkreation habt ihr die Wahl alles komplett selber herzustellen oder mit einer Tüte Vanillepudding zu schummeln 🙂 

Unabhängig davon ob ihr nur Maisstärke oder Vanillepudding aus der Tüte nehmt, die Konsistenz sollte gleich sein, denn der Pudding aus der Tüte hat zusätzlich nur noch Beta-Carotin als natürliche Farbe und Vanillearoma als Inhaltsstoffe.

Die Farbe braucht ihr hier nicht, denn mit den roten Früchten bekommt alles eine schöne pinke Farbe und das Vanille Aroma wird mit der Vanillepaste aus echter Bourbon-Vanille ersetzt.

Bei Pudding solltet ihr allgemein sehr vorsichtig mit der Wahl der pflanzlichen Milch sein. Obwohl uns am besten selbstgemachte Hafermilch schmeckt, eignet sich diese für Pudding überhaupt nicht. Sie macht die Masse sehr klumpig und sieht nicht so sonderlich appetitlich aus.

Beste Erfahrungen haben wir mit Soja-Reisdrink von Aldi gemacht.

Je nachdem welche Früchte verwendet werden und wie süß ihr euren Pudding mögt, kann bei der Zuckermengen ein wenig nachjustiert werden. 

Am besten ist es  frische Früchte zu nehmen, aber tiefgekühlte werden den gleichen Job erledigen 🙂

Die roten Früchte / Beerenfrüchte können mit Hilfe eines Mixers zu einer homogene Masse gemixt werden oder im Topf vermengt werden. Eine weitere Variante die wir bisher ausprobiert haben ist sie schichtenweiße in die Serviergefäße zu legen. 

Falls ihr den Pudding aus den Gefäßen nach dem Festwerden rausnehmen wollt, am besten vorm Befüllen mit Wasser feucht machen, damit sie besser aus der Form rausrutschen. Falls der Pudding ein bisschen hartnäckig ist und nicht so leicht aus der Form rauskommt einfach mit einer Messerspitze an einem Rand Luft reinlassen und rausrutschen lassen.

Ihr könnt gerne berichten wie kreativ geworden seid und eure Kreation zeigen 🙂

Noch ein paar Facts über rote Früchte haben wir für euch rausgesucht und zusammengestellt!

Für die Rotfärbung von Obst und Gemüse ist Lycopin aus der Gruppe der Carotinoide verantwortlich. Lycopin zählt zu den Antioxidantien und gilt als Radikalfänger dabei werden bestimmte reaktionsfreudige Moleküle im Körper unschädlich gemacht.

Rot wirkt in allen Bereichen wärmend, anregend und belebend, vor allem auf die Herztätigkeit, Blutkreislauf und Blutdruck.

Die Himbeere (auch Mollbeere, Hohlbeere, Katzenbeere und Ambas genannt) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Der Himbeerstrauch kann bis zu 2 Meter an Höhe erreichen. Seine Zweige sind mit feinen Dornen besetzt. Er blüht zwischen Mai und August. Je nach Sorte können die Himbeeren von Juni bis in den Herbst hinein geerntet werden. 

Sie sind reich an Vitamin C, A, E, B1, B2, B6, Natrium, Eisen, Zink, Magnesium. Die Blätter der Pflanze können in Form von Tee, Tinkturen, Bäder genutzt werden. Sie helfen auch bei Durchfall, weichem Zahnfleisch und Menstruationsbeschwerden. Die Früchte zeigen sich gut gegen Blutarmut, Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden, Gürtelrose und bestimmt bei vielem mehr.

Die Brombeeren wachsen in der freien Natur hauptsächlich auf Waldlichtungen, in Wildhecken und auf Ruderalflächen. Sie setzen aber an vollsonnigen Standorten die meisten Blüten an und hier sind wegen des intensiveren Insektenflugs auch die Befruchtungsraten am höchsten. Die Früchte brauchen möglichst viel Sonne, um gut auszureifen. An den Boden stellen Brombeeren geringere Ansprüche als die verwandten Himbeeren. Die Früchte sind saftig, wohlschmeckend und eignen sich zum Frischverzehr. Die Blätter der Pflanze können auch als Tee zubereitet werden. Die Brombeeren sind reich an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin B12, Vitamin B6, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Die Johannisbeere (auch als Ribisel, Meertrübeli, Trübeli bekannt) ist eine Pflanze der Familie der Stachelbeergewächse. Die Wuchshöhen können von 1 bis 1,5 Meter erreichen oder selten kleinere Bäume. Sie sind in rot, schwarz und weiß zu finden. Johannisbeeren enthalten neben viel Vitamin C auch Carotine, aus denen der Körper Vitamin A herstellt. Dieses ist wichtig für den Zellstoffwechsel. Außerdem soll der Immunstoff die Schleimhäute schützen. Die kleinen Früchte dienen als Lieferanten der „Nervennahrung“ Niacin, von Pantothensäure für schönes Haar, entwässernd wirkendem Kalium und beruhigendem Kalzium. Die in ihr enthaltenen Mineralstoffe Magnesium und Mangan haben einen positiven Einfluss auf die Herzfunktion und die Konzentration. Die Blüten der Schwarzen Johannisbeere werden in der Kosmetikindustrie genutzt um Parfums mit einer fruchtigen Note herzustellen.

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