Oekofreaks Mai 4, 2019

sehr weiches, saftiges, veganes „Milchbrot“ mit Cranberrys

Vorbereitungszeit 90 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Fertig in 130 Minuten
Schwierigkeitsgrad Leicht
Zubereitung Gebacken

Zutaten

500 g Dinkelmehl
100 g Zucker
Eine Prise Salz
2 EL Sonnenblumenöl
350 ml pflanzliche Milch
1 Packung Trockenhefe oder einen Würfel frische Hefe
50 g Getrocknete Cranberrys

So geht's

  1. Die trockenen Zutaten (Dinkelmehl, Zucker, Salz, Hefe) in einer Schüssel gut umrühren und das Öl und die pflanzliche Milch dazu geben. Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  2. Nach Möglichkeit die Cranberries in der Nacht in warmem Wasser einweichen. Falls dies nicht möglich war, dann sollte es reichen wenn die Cranberries in heißem Wasser für 15 Minuten einweichen. Danach die Früchte mit ein wenig Mehl bestäuben, damit sie alle nicht auf dem Boden kleben bleiben und kurz in den Teig einkneten.
  3. Soweit geschafft lassen wir den Teig mit einem Küchentuch für ca. 1 Stunde ruhen.
  4. Nach dem der Teig gegangen ist, teilen wir ihn auf zwei kleinere Hälften. Jede Hälfte teilen wir noch einmal auf drei kleineren Stückchen. Alle drei Stückchen Teig rollen wir in ca. 3 cm. längliche dicke Würste und machen daraus einen Zopf. Mit dem zweiten Teil des Teiges machen wir das gleiche und erhalten 2 Zöpfe zum Backen.
  5. Wir lassen die Zöpfe noch 10 Minuten ruhen und dann backen wir sie im Ofen auf 175 Grad für ca. 40 Minuten. Am Ende den Stäbchentest machen und wenn bedarf für weiteres Backen ist mit einem Stück Alufolie abdecken, damit der Teig nicht so dunkel wird. Zum Schluß kann man sie, so lange sie noch warm sind, mit Puderzucker bestreuen oder kurz mit Wasser bestreichen und mit grobem Zucker dekorieren. Nach 15 Minuten können die Zöpfe geschnitten und genossen werden. Obwohl das Rezept aufwendig aussieht, ist recht einfach zu machen, dauert aber ein bisschen länger da die Ruhezeiten des Teiges beachtet werden müssen.
  6. Guten Appetit :)

Zum Mitnehmen

Die Großfruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon) auch bekannt als Kraanbeere oder Kranbeere (von kraan, Kranich) ist vor allem unter der englischen Bezeichnung Cranberry bekannt. Sie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die englische Bezeichnung cranberry leitet sich aus crane berries („Kranichbeeren“) ab, da die Staubfäden der Blüten einen Schnabel bilden, der die ersten europäischen Einwanderer Amerikas an einen Kranichschnabel erinnerte.

Die Kranbeere ist ein immergrüner Zwergstrauch, der sich mit fadenförmig niedrig liegenden Zweigen am Boden kriechend ausbreitet.

Die Moosbeere kann man auch in Europa anbauen. Dabei liebt sie einen leichten, sauren Boden und kommt mit sehr wenig Nährstoffen aus. So wurde die Nahrungs- und Heilpflanze in verschiedenen Mooren Deutschlands angesiedelt.

Die Früchte werden hauptsächlich bei Problemen mit den Harnwegen eingesetzt, da sie antibakteriell und harntreibend wirken. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralien.

Frische Cranberries sind sehr sauer und bitter,  so bitter, dass sie von den meisten Menschen als ungenießbar bezeichnet werden. Durch Verarbeitung verlieren sie eine große Menge an Vitamin C,alle anderen “heilenden” Funktionen der Früchte bleiben jedoch beibehalten. Beim Trocknen verlieren sie ihre Säure und schmecken süßlich, so eignen sich sehr gut für Müslis, zum Backen oder zum Knabbern.

Nährwerte von 100 g getrocknete Cranberrys:

Kalorien 347,5 kcal

Protein 0,7 g

Kohlenhydrate 78 g

davon Zucker  71 g

Fett 1,2 g

Broteinheiten 6,5 BE

Wasser 18,5 %

Cholesterin   0 mg

Rezeptbewertungen

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