Oekofreaks April 25, 2019

Gebackene, rote Paprika mit leckerer veganer Füllung

fertige gefüllte Paprika im Römertopf

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Fertig in 70 Minuten
Ergibt 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Leicht
Zubereitung Gebacken

Zutaten

4 große, rote Paprika (ca.100 g. pro Stück)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 mittelgroße Champignons
2 Stangen Sellerie
200 g. rote Bohnen
150 g. Mais
250 ml. Tomatensaft mit Stückchen
150 g. Reis
500 ml. Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
1 Stück Kartoffel
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer..

So geht's

  1. Die Zwiebeln, die Champignons, den Sellerie und den Knoblauch klein schneiden und mit Sonnenblumenöl anbraten. Wenn das Gemüse eine rötliche Farbe bekommen hat, werden die Bohnen, der Mais, der Reis (hier habe ich Milchreis genommen, da er besser und schneller aufquillt) und das Tomatenmark dazu gegeben und noch einige Minuten angebraten.
  2. Nach dem alles angebraten wurde, kommen die Gewürze und das Paprikapulver rein. Dazu gibt man noch den Tomatensaft und 100 ml. Gemüsebrühe in die Pfanne hinein. Die Füllung für die Paprika ist bereits fertig.
  3. Je nach Belieben, kann die Paprika in unterschiedlichen Arten geschnitten und gefüllt werden. Ich bevorzuge die Samen komplett zu entfernen. Nachdem die Stängel und Samen entfernt wurden, werden die Paprika mit der Füllung befüllt und zum Schluss mit einer Scheibe Kartoffel versiegelt. Am besten stellt man die Paprika aufrecht in eine Auflaufform mit höheren Rändern und füllt die restliche Gemüsebrühe hinein. Es empfiehlt sich die Form mit einem Deckel zu verschließen, damit der Dampf drinnen bleibt und der Reis gut garen kann. Für ca. 40 Minuten auf 175 Grad mit Umluft im Ofen kochen lassen. Die letzten 10 Minuten wird der Deckel abgenommen und die Paprika kann eine bräunliche, knusprige Farbe und Form bekommen. Es ist sehr wichtig zu beachten, dass die ganze Zeit ausreichend Flüssigkeit in der Form ist und der Reis gut gegart ist. Die restliche Soße kann auf der Paprika serviert werden.
  4. Guten Appetit :)

Zum Mitnehmen

Die Pflanzengattung Paprika (Capsicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist vor allem wegen ihrer Früchte bekannt, die als Gemüse und Gewürz verwendet werden. Je nach Größe, Farbe und Geschmack sowie Schärfe werden für viele Sorten besondere Namen wie Chili, Spanischer Pfeffer, Peperoni, Peperoncini oder Pfefferoni gebraucht. Heute gibt es um die 2.000 verschiedene Sorten, die sich durch unterschiedliche Geschmacksrichtungen, Formen und Farben voneinander unterscheiden. Fast alle Paprika enthalten, in sehr unterschiedlicher Konzentration, den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt. Er soll die Durchblutung und den Stoffwechsel unterstützen und es wird vermutet, dass Capsaicin den Körper vor freien Radikalen schützt und somit die Entstehung von Krebs vorbeugt.

Die Inhaltsstoffe der Paprika ändern sich mit dem Wechsel der Farbe also mit dem Reifegrad.

Der Vitamin C-Gehalt und der Gehalt an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) ist in einer roten Paprika wesentlich höher als der einer grünen. Im durchschnitt betrachtet enthalten Paprikaschoten fast doppelt so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Die unterschiedlichen Geschmäcker sind kein Resultat von Farbe, Größe oder Form sondern sind vom Reifegrad abhängig. Die grünen Schoten werden zuerst geerntet und haben am wenigsten Vitamin C gehalt. Die Paprika kann oftmals sehr stark mit Pestiziden behandelt worden sein, daher vorsicht beim Einkaufen. Egal in welcher Form, Farbe oder Größe die Paprika kann in Salaten, als Snack, gebraten oder gefüllt verzehrt werden.

Nährwerte von 100 g frischer Paprika

  • Kalorien 37 kcal
  • Protein 1,3 g
  • Kohlenhydrate 6,4 g
  • davon Zucker  6,4 g
  • Fett 13  g
  • Ballaststoffe  3 g
  • Broteinheiten 0,5 g
  • Cholesterin   0 mg

Rezeptbewertungen

Bewertet 5/5 auf Basis 1 von Nutzermeinungen

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